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on Gesetzen und Dimensionen Da die Bereifung unbestritten zu den wichtigen Bauteilen eines Motorrades gehört, ist sie natürlich auch gesetzlich reglementiert. Das augenscheinlichste Merkmal ist die Profiltiefe. Hier wurde in der letzten Zeit einiges geändert, erstaunlicherweise zum Vorteil der Biker. Galt früher für die Exekutivorgane weniger 2 mm Profiltiefe, gemessen an der abgefahrensten Stelle als Grund für eine Amtshandlung bestehend aus dem Entzug des Kennzeichens, darf der Reifen nun 1,6 mm aufweisen. Hat er weniger, muss dies an 3/4 der Lauffläche der Fall sein, ansonsten kann die Tafel am Motorrad bleiben. Für die unverbesserlichen Kurvenwetzer bedeutet dies, der linke und der rechte Rand kann ruhig eine "Glatz´n aufweisen, solange diese nicht mehr als 1/8 der gesamten Lauffläche ausmacht, ansonsten aber noch genug Profil da ist.
Die geringste Profiltiefe am Reifen muss in Germany 1,6mm haben.
Es gibt aber zu Reifen Angaben zur Prozentualen negativen Profiltiefe (das sind ganz einfach die Stellen am Reifen an denen kein Profil ist. Slicks haben demnach 100%). Bei meinem Serienreifen liegt er bei 94% negativer Profiltiefe. Beim Nachfolgermodell z.B. bei 96%. D.h. je weniger Profil desto mehr Auflagefläche für den Reifen daher evtl. höhere km-Leistung. Es kommt natürlich auch auf die Gummimischung an!
Ups, da hab ich gerade Mist erzählt. Bei meinem neuen Serienreifen liegt der Negativanteil bei 94%. 96% ist derzeit das gesetzliche Limit für Reifen mit Straßenzulassung.
1,6mm darf ein reifen auf deutschen straßen haben. gemessen neben dem TWI bzw. dem kleinen dreieck auf der reifen flancke. ob auto, motorrad, trekker oder LKW. 1,6mm is ende. die schlechteste stelle neben dem TWI wird gezählt/bewertet von den sheriffs